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Wodurch entsteht Morbus Perthes

Hüfte

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Die Ursache des Morbus Perthes

Die konkrete Ursache der Krankheit ist noch ungeklärt. Man weiß heute, daß es sich um eine temporäre Durchblutungsstörung der betroffenen Hüftgelenksregion handelt, die wiederum für das Absterben von Knorpelzellen auf dem Oberschenkelknochen verantwortlich ist. Neuer Knorpel bildet sich im Wachstumsalter (3-15 Jahre) von selbst nach.

Den Grund für die Durchblutungsstörung kennt die Medizin derzeit noch nicht.

Mit Mangelernährung soll Morbus Perthes nicht in Verbindung stehen.
Das ist einigermaßen erstaunlich, weil nach Zeiten wirtschaftlicher Rezessionen der Morbus Perthes häufiger auftreten soll. Diese Frage ist noch ungeklärt.

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Symptome



Nach Belastung, zu Beginn der Krankheit fallen folgende Symptome auf:

- Einseitiges Hinken (Schonhaltung)

- Bewegungseinschränkung bei Beinbewegungen (Rotation)

- leichte bis schwere Hüftschmerzen im Oberschenkel oder Kniegelenken

- Gelenksentzündungen sind möglich (Gelenkerguß)

- Gefühl wie Sehnenzerrung im Schritt


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Weiter zur Forschung

Forschung

Kinderuntersuchung und Forschung


Oft stellt man die Frage an uns, ob medizinische Forschung für den Morbus Perthes stattfindet. Sicher wird weltweit Forschung für den Morbus Perthes betrieben. So auch in deutschen Instituten. Aber die Forschung ist bei einer seltenen Kinderkrankheit sehr mühsam und findet oft neben der täglichen Arbeit der Mediziner statt.

Es sollte hohe Anerkennung finden, wenn forschende und dabei noch aktive Mediziner sich dieser Aufgabe zusätzlich stellen.

Natürlich sind die Forschungsergebnisse immer sehr "medizinisch" formuliert und für Laien schwer zu deuten. Für die gesamte Gesellschaft sind diese Ergebnisse nur wenig spektakulär, für Mediziner, die sich mit der Kinderkrankheit beschäftigen teilweise schon.

Mit der Veröffentlichung in medizinischen Kreisen baut sich so ein hochkompetenter Erfahrungsschatz für die interessierten Ärzte auf. Es entwickeln sich daraus "Spezialisten" für das entsprechende Krankheitsbild. Das kommt dann wieder den aktuell betroffenen Patienten zugute.

Die Vereinigung für Kinderorthopädie veröffentlicht solche Forschungsergebnisse. Dort, unter dem Menüpunkt Downloads + Abstracts sind sie zu finden.

Für alle die sich dafür interessieren
HIER der Link

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