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Spätfolgen


Spätfolgen des Morbus Perthes?

Oft erhalten wir Telefonate, Briefe, Faxe und Mails zur Frage der Spätfolgen des Morbus Perthes. Meist handelt es sich um Menschen, die im Kindesalter diese Krankheit hatten. Manchmal haben diese Menschen sich mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen auseinander zu setzen.

Dies ist aber meist nicht eine direkte Folge des Morbus Perthes, sondern eher der Folge einer Behandlung, die damals natürlich noch nicht auf dem wissenschaftlichen Stand von heute war und sein konnte.

Wenn man bedenkt, daß die Krankheit vor etwa 100 Jahren, mit Entdeckung der Röntgenstrahlung erst "sichtbar" gemacht werden konnte und Personen, die vor 40 oder 60 Jahren "behandelt" wurden, kann man sich vorstellen, daß über diese, damals noch "junge Krankheit", eigentlich sehr wenig wissenschaftliche und empirische Erfahrungswerte vorliegen konnten. Mit den Jahren und Jahrzehnten konnten erst entsprechende Erfahrungen gesammelt werden.

Sicherlich liegt der Ursprung, bzw. der Auslöser der Krankheit, die Durchblutungsstörung des Gelenkes, auch heute noch weitgehend im Dunkeln. Aber aus wissenschaftlichen Studien, die weltweit stattfinden, werden immer mehr Erkenntnisse zusammengetragen.

Er ist erfreulich zu sehen, daß es sehr engagierte Kinderorthopäden in Deutschland gibt, die sich international informieren und dafür auch sehr viel Freizeit opfern, um Erfahrungen über den Morbus Perthes zu sammeln, um die Behandlung heutzutage immer weiter zu verbessern.

Die "Vereinigung für Kinderorthopädie" veröffentlich unter Downloads und "ABSTRACTS" auch aktuelle Forschungsergebnisse über den Morbus Perthes, die den aktuell Betroffenen zugute kommen.

Menschen, die sich mit den Spätfolgen der Krankheit auseinanderzusetzen haben, bleibt meist nur eine Behandlung durch einen Orthopäden übrig.

Eigentlich gibt es keine direkten Folgeschäden des Morbus Perthes, weil er ja nach der Ausheilung im Kindesalter abgeschlossen ist.

Ich bin "Ehemaliger" Morbus Perthes Patient und möchte jetzt einen Beitrag in ihr Forum schreiben, oder mich mit anderen "Ehemaligen" austauschen.

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Medikamente



Die Pharmazeutische Industrie hat kein Interesse an Morbus Perthes, da diese Krankheit als selbstheilend gilt. Hier gibts nichts zu verdienen. Das ist auch der Grund, warum die Hersteller medizinischer Präparate nicht an irgendeinem Kontakt zur DEUTSCHEN MORBUS PERTHES INITIATIVE interessiert ist.

Wir empfehlen an dieser Stelle keine Medikamente oder Ernährungsergänzungsmittel. Dieser Text dient nur zur Information für Menschen, die in Kindesalter den Morbus Perthes hatten und sich über diese Substanzen informieren möchten und glauben mit einigen Substanzen Spätfolgen vorbeugen zu können. Das muß aber jeder selbst entscheiden oder ausprobieren.
Wir übernehmen keinerlei Garantien oder Haftung bei der Nutzung dieser Mittel.

Achtung !!!
Folgende Medikamente und Stoffe sind nicht für Kinder in der Wachstumsfase geeignet. Versuchen Sie es nicht. Es könnte bei Kindern Schäden anrichten. Diese Mittel sind nur am "ausgewachsenen" Körper anwendbar.

Ein vielversprechendes Geschäft für die Ernährungsergänzungsmittelindustrie scheinen die Stoffe Glukosamin und Condrotoin zu sein. Es gibt zahllose Berichte, daß diese Stoffe geschädigten Knorpel wieder reparieren können. Jeder Erwachsene kann diese Mittel an sich selbst ausprobieren und feststellen, ob sie ihm helfen oder nicht. Achten Sie aber bei Präparaten darauf, ob es sich um Angaben eines Herstellers handelt, oder ob wissenschaftliche Untersuchungen vorhanden sind.

Nun einige Beschreibungen der oft genannten Stoffe:

Glucosamin
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(hier kann jeder seine Texte einstellen, auch Hersteller)

Glucosamin ist der allgemein anerkannte Trivialname für 2-Amino-2-desoxy-alpha- und -beta-D-glucopyranose. Es ist also ein Derivat der Glucose, von der es sich nur durch die Substitution der Hydroxygruppe am zweiten Kohlenstoff durch eine Aminogruppe unterscheidet.

D-Glucosamin ist ein Knorpel- und Gelenkhautbaustein und wird als Mittel gegen Kniegelenksarthrose oral eingenommen. Es liegt hierzu meist als Hydrochlorid, also als Salz vor. Es wird aus Chitin von Krustentieren, Krabben und Insekten gewonnen.

Das D-Glucosamin ist Baustein für wesentliche Bestandteile des Knorpels und der Synovialflüssigkeit (Gelenkflüssigkeit). Genauer ist das N-Acetyl-D-Glucosamin, das am Stickstoff acetylierte D-Glucosamin, Teil in der Polysaccharidkette der Hyaluronsäure, des "Schmiermittels" der Gelenke und Rückgrat des Proteoglykans, einem integralen Bestandteil des Knorpels. Im Proteoglykan und in der Cornea kommen auch Ketten des Keratansulfats vor, das ebenfalls aus N-Acetyl-D-Glucosamin aufgebaut ist.
Quelle: "http://de.wikipedia.org/wiki/Glucosamin"


Was ist Glucosamin?

Glucosamin ist der Grundbaustoff für alle Knorpel, Sehnen, Bänder und Knochenstrukturen im Körper. Die Substanz spielt eine wichtige Rolle bei der Reparatur und dem Wiederaufbau geschädigter Knorpel in den Gelenken und der Wirbelsäule. Je mehr Glucosamin dem Körper zur Verfügung steht, desto mehr Knorpelmasse kann produziert werden.

Normalerweise stellt der Körper genügend Glucosamin her, um die Gelenke funktionsfähig zu halten und kleine Schäden zu reparieren. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Glucosamin-Produktion allerdings ab: Das Gelenk "trocknet" buchstäblich aus, die Knorpelmasse wird schlecht ernährt sowie ungleichmäßig aufgebaut und kleine Verletzungen heilen nicht mehr von selbst. Durch die tägliche Ernährung lässt sich dieses Manko leider nicht ausgleichen, da Glucosamin nur in Schalentieren in ausreichender Menge vorhanden ist.


Was ist Chondroitin?

Chondroitin ist ebenfalls ein wichtiger Knorpelbestandteil. Seine bioaktive Form, das Chondroitinsulfat, bindet große Mengen Wasser im Bindegewebe und gibt ihm dadurch seine Elastizität und seine stoßdämpfenden Eigenschaften. Es verleiht dem Gelenkknorpel seine Struktur und ist mit verantwortlich für seine hohe Wasserbindungskapazität und seine Durchlässigkeit für Nährstoffe. Das Knorpelgewebe ist nämlich nicht von Gefäßen durchzogen und erhält seine Nährstoffe daher nicht über den Blutkreislauf, sondern wird über die Synovialflüssigkeit versorgt.


Glucosamin und Chondroitin - die hilfreiche Kombination?

Inzwischen ist bekannt, dass Gelenkbeschwerden, Arthrose und Arthritis durch regelmäßige moderate Bewegung, die richtige Ernährung sowie die Zufuhr von Glucosamin und Chondroitin verhindert werden können. Zudem lässt sich der Krankheitsverlauf durch Glucosamin und Chondroitin verzögern und in einem noch nicht zu weit fortgeschrittenen Stadium im begrenzten Maße sogar umkehren. Knorpel, Bänder und Sehnen sind lebende Materie und deshalb auch regenerationsfähig. Sie befinden sich ein Leben lang im Auf- und Abbau und erhalten dadurch ihre eigene Funktion - solange ihnen die notwendigen Baustoffe zur Verfügung stehen.

Wenn die Versorgung mit Glucosamin und Chondroitin mit zunehmendem Alter nicht mehr gewährleistet ist, führt das zwangsläufig zur Knorpeldegeneration. Auch Insulinmangel sowie die regelmäßige Einnahme von Kortikoiden kann die körpereigene Produktion dieser wichtigen Nährstoffe hemmen.

Quelle:http://de.wikipedia.org
Der Autor dieser Texte ist uns nicht bekannt, kann aber bei Wikipedia.org gefunden werden.
Wissenschaftliche fundierte Studien sind noch weitgehend unbekannt.

Wer es dennoch versuchen will ob es hilft, sollte uns bitte von seinen Erfahrungen berichten.
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