Textversion

Sie sind hier:

Andere Namen

Was ist der Morbus Perthes

Ursache, Auslöser, Forschung

Wer erkrankt an Morbus Perthes

Klassifikation

Behandlungsarten

Medizinische Fachbegriffe

Ärzte/ Spezialisten

Die Entdecker der Krankheit

Wichtige Hilfen für Sie

Für Ehemalige

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

Lexikon


Sie haben vom Arzt einen Befund (Diagnose) für die Krankheit Ihres Kindes
erhalten, können aber das "medizinchinesisch" nicht verstehen.


Einfach den Befund bei www.washabich.de einsenden und übersetzen lassen.

Hier können Sie Ihren ärztlichen Befund kostenlos von Medizinstudenten
in eine für Sie leicht verständliche Sprache übersetzen lassen.
______________________________________________________________

Kleines Lexikon der Fachbegriffe die
in Zusammenhang mit dem Morbus Perthes relevant sind.

Arthritis, juvenile idiopathische
Gelenkentzündung

Arthrolyse
Gelenkmobilisation durch Lösung von Verwachsungen

Arthrose
degenerative Gelenkerkrankung

Arthroskopie
Untersuchung des Gelenkraumes mir einem speziellen Endoskop

Arthroskopisch
die Gelenkspiegelung zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken betreffend

Arthrotomie
operative Öffnung eines Gelenks

Aseptische Knochennekrosen
von aseptisch = nicht durch eine Infektion bedingt und Nekrose = abgestorbenes Gewebe.
Aseptische Knochennekrosen entstehen durch eine Unterversorgung des betroffenen Knochenareals mit Blut.

Die Ursachen einer aseptischen Knochennekrose sind nicht in jedem Fall geklärt. In einigen Fällen liegt ein klassischer Knocheninfarkt mit Verschluß einer zugehörigen Arterie vor. Bei den aseptischen Knochennekrosen bei Patienten mit einer nekrotisierenden Vaskulitis kann man vermuten, daß ein Gefäß, das den Knochen versorgt, mitbetroffen ist. Besonders anfällig für aseptische Knochennekrosen ist der Hüftkopf.

Autor: Priv. Doz. Dr. med H.E. Langer
Stand: 13.04.2005

Quelle: rheuma-online
Beckenosteotomien
operative Durchtrennung von Knochen im Beckenbereich, um Fehlstellungen zu korrigieren

Botox
Abk. für Botoxolintoxin.

Botolinustoxin
Ein von Bakterien produziertes Nervengift, das muskellähmend wirkt; wird in der Palstischen Chirurgie v.a. zur Schwächung von Gesichtsmuskeln eingesetzt, z.B. bei schiefem Gesicht (Facialisparese) oder unerwünschten Falten.

Computertomografie
Auf Röntgenstrahlen basierendes Verfahren zur Herstellung von Schnittbildern durch den Körper.

CT
Abkürzung für Computertomografie.

Destruktion
Zerstörung

Diagnose
Erkennung und Benennung einer Krankheit

Diagnostik
Sammelbezeichnung für Verfahren zur Abklärung einer Krankheitsursache

Duplex-Sonographie
Ultraschallverfahren, das sowohl ein zweidimensionales Bild als auch eine Darstellung des Blutflusses in der betreffenden Gefäßregion liefert. Krankhafte Befunde der Gefäße können somit sowohl direkt als auch über den veränderten Blutfluss dargestellt werden.

Dysfunktion
Funktionsstörung

Dysplasie
Fehlbildung oder Fehlentwicklung eines Gewebes oder Organs mit unzureichender Differenzierung

Dysport-Injektion
Einspritzung von Botulinustoxin; Dysport ist Markenname.

Endoprothese
Ersatzstück aus Fremdmaterial, das einem erkrankten resp. Zerstörten Gewebe- oder Organteil nachgebildet ist und in das Innere des Körpers eingebracht wird

Extremitäten
Arme und Beine

Femoral
Zum Oberschenkel gehörend.

Femur
Oberschenkelknochen

Gelenkerguß
Vermehrte Bildung von Gelenkflüssigkeit im Gelenk. Einige Patienten glauben, daß es bei einem Gelenkerguß zu einem Bluterguß im Gelenk kommt. Dies ist aber eine andere Problematik. Man unterscheidet einen entzündlichen bedingten Gelenkerguß von einem nicht-entzündlich bedingten. Der entzündlich bedingte Gelenkerguß ist an weiteren Entzündungszeichen zu erkennen, eine genaue Unterscheidung wird durch eine Punktion des Ergusses mit Untersuchung der Gelenkflüssigkeit (Synovia-Analyse) vorgenommen.
Quelle: rheuma-online

Gelenkflüssigkeit
Oder auch Synovialflüssigkeit. Üblicherweise befindet sich im Gelenk die Gelenkschmiere ("Synovia"). Sie ist sehr zähflüssig (hochviskös) und befindet sich als zarter Schmierfilm zwischen den Gelenkoberflächen. In einem normalen, gesunden Gelenk ist nur sehr wenig Gelenkschmiere vorhanden, in einem Kniegelenk z.B. etwa 0,5 - 2 ml. Bei einer Gelenkreizung oder einer Gelenkentzündung wird mehr Gelenkflüssigkeit gebildet. Es kommt zu einem Gelenkerguß. Dies hat nichts mit einem Bluterguß zu tun; ein Gelenkerguß besteht nur aus Gelenkflüssigkeit. Diese ist allerdings je nach Ausmaß der Entzündung von schlechterer Qualität. Insbesondere verschlechtern sich ihre Schmiereigenschaften. Eine hochentzündliche Gelenkflüssigkeit ist oft nur noch ganz niedrig-viskös und hat die Fließeigenschaften von Wasser. Die Gelenkflüssigkeit kann auf ihre Eigenschaften untersucht werden.
Ouelle: rheuma-online

Gewebeexpansion
Expanderbehandlung

Hyaluronsäure
Hyaluronsäure ist der Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit (Synovia). Daneben ist Hyaluronsäure aber auch in erheblichem Umfang im Gelenkknorpel selber zu finden. Die normale Hyaluronsäure im menschlichen Gelenk ist eine hochmolekulare Substanz, d.h. ein Stoff, der aus sehr vielen Molekülen (Einzelteilen) besteht. Diese einzelnen Moleküle sind dabei zuerst zu langen Ketten zusammengesetzt (man kann sich das vielleicht so vorstellen, als ob man ganz viele kleine Fadenstücke zu einem langen Faden zusammenknotet und dann "dreidimensional" noch einmal in sich verknäuelt, so als ob man nun diesen sehr langen Faden locker in sich verknäuelt. Hyaluronsäure ist dabei flüssig, aber durch ihre hochmolekulare Struktur zugleich hochviskös, d.h. sie ist nicht dünn wie Wasser, sondern fließt eher zäh wie flüssiger Honig. Wenn sich das Gelenk bewegt, verhindert diese gewissen Zähigkeit / Viskosität, daß die Schmierflüssigkeit aus dem Gelenkspalt herausgequetscht wird und der Schmierfilm abbricht. Man kennt diese Eigenschaft von Schmierflüssigkeiten ja z.B. in ähnlicher Weise von Schmierölen für das Auto (wo die SAE-Werte etwas über die Schmiereigenschaften sagen).

Hyaluronsäure hat neben ihrer hohen Viskosität noch eine zweite Eigenschaft, die sie zu einem der aufregendsten biologischen Materialien im menschlichen Körper macht. Diese Eigenschaft heißt "Thixotropie". Thixotropie bedeutet, daß sich die Viskosität / die Fließeigenschaften der Hyaluronsäure in Abhängigkeit von ihrer Beanspruchung ändern. Um diese Eigenschaft zu verstehen, muß man kurz einige Worte zur Schmierung eines biologischen Gelenks sagen.

Das biologische Gelenk
Wenn ein Gelenk mit der Bewegung beginnt, ist in der Anlaufphase der Bewegung die Reibung und die Beanspruchung der Gelenkflächen am höchsten. Man braucht also in diesem Augenblick eine besonders gute Schmierung, damit die Knorpeloberfläche nicht zu stark belastet und u.U. sogar beschädigt wird. Nun kann man sich vorstellen, daß eine wasserartige Schmierflüssigkeit mit der Zeit aus dem Gelenkspalt eines gewichtsbelasteten Gelenks, z.B. einem Kniegelenk, herausgepreßt wird, wenn man lange ohne Bewegung darauf steht. Damit wäre gerade dann keine Schmierflüssigkeit mehr zwischen den Gelenkknorpeln, wenn man sie ganz besonders braucht. Durch das hohe Molekulargewicht der normalen menschlichen Hyaluronsäure verknäuelt sich diese nun aber und bildet damit so eine Art biologisches Kugellager, das die Gelenkflächen auch auseinanderhält, wenn sie sich nicht bewegen. Durch mehrere unterschiedliche, sich ergänzende Faktoren kommt es nun. dabei dazu, daß diese hochmolekulare Hyaluronsäure auch unter einer starken statischen Belastung der Gelenkflächen (statische Belastung = Belastung aufeinander zu ohne Bewegung) nicht aus dem Gelenkspalt herausgedrückt wird. Die hohe, honigartige Viskosität ist schon für sich alleine genommen ein Faktor, der einem zu schnellen Abpressen der Gelenkschmiere aus dem Gelenkspalt entgegenwirkt. Der wesentliche Faktor ist, daß sich die Zusammensetzung der Hyaluronsäure und des Gelenkknorpels ideal ergänzen. Die Oberfläche des normalen menschlichen Gelenkknorpels ist nämlich nicht glatt, sondern weist eine ganz zarte wellige oder besser hügelige Oberflächenstruktur auf. In diesen winzigen kleinen Vertiefungen liegen nun diese Art Hyaluronsäurekügelchen. Erfolgt im Gelenkspalt keine Bewegung nach rechts oder nach links, sondern wird das Gelenk nur von oben nach unten belastet, werden nun diese Hyaluronsäure"kügelchen" zusammengedrückt und würden unter Umständen sogar nach rechts oder links aus dem Gelenkspalt herausgedrückt. Je höher der Druck aber wird, umso mehr werden sie in die kleinen Grübchen des Gelenkknorpels hereingepreßt und dadurch zugleich daran gehindert, zur Seite wegzuflutschen. Ein dritter Faktor ist, daß durch biochemische Wechselwirkungen die Hyaluronsäure eine hohe Neigung ("Affinität") hat, sich am Gelenkknorpel aufzuhalten.

Wenn nun die Bewegung einsetzt und vor allem bei schnellen Gelenkbewegungen auch hohe Schergeschwindigkeiten im Gelenkspalt entstehen, ist eine hohe Viskosität der Schmierflüssigkeit ungünstig. Die hohe "Klebrigkeit" und Zähigkeit der Gelenkschmiere würde zum einen hohe Gelenkgeschwindigkeiten gar nicht erst zulassen. Zum anderen würde die hohe Viskosität der Schmiere mit zunehmender Geschwindigkeit der Gelenkbewegung die Kraft im Gelenkspalt und die Reibung stark ansteigen lassen. Dies ginge aber gleichzeitig mit einer höheren Belastung der Gelenkflächen und einer starken mechanischen Beanspruchung des Gelenkknorpels einher. Optimal wäre es also, wenn sich die Viskosität der Gelenkschmiere an die Art der Belastung, insbesondere die Schergeschwindigkeit zwischen den beiden gegenüberliegenden Gelenkflächen anpassen würde.

Genau dies tut nun die normale, gesunde menschliche Gelenkflüssigkeit durch die oben angesprochene "thixortope" Eigenschaft der hochmolekularen Hyaluronsäure. Diese Thixotropie bedeutet, daß die Gelenkflüssigkeit umso hochvisköser, "klebriger" und zähflüssiger wird, je niedriger die Schergeschwindigkeiten sind, und daß ihre Viskosität umso mehr abnimmt und sie immer "flüssiger" wird, je höher die Schergeschindigkeiten werden. Für die Schmierung ist diese zunehmende Flüssigkeit der Gelenkschmiere bei höheren Schergeschwindigkeiten kein Nachteil, da es ein anderes Gesetz der Tribologie (Schmierungslehre) gibt, das im Ergebnis besagt, daß sich bei hohen Schergeschwindigkeiten der Schmierfilm zwischen den Gelenkflächen dann in einem wesentlichen Umfang allein schon durch die Geschwindigkeit der Gelenkbewegung aufbaut (man kann sich das anders auch so vorstellen, daß praktisch von der Seite dann ständig die Gelenkflächen neu mit Schmierflüssigkeit benetzt werden).

Der Einsatz von Hyaloronsäure
Erste Versuche mit dem Einsatz von Hyaluronsäure bei der Behandlung der Arthrose datieren schon länger zurück. Umfangreiche Erfahrungen gibt es insbesondere schon seit den 80er Jahren aus der Tiermedizin, speziell mit gutem Erfolg bei der Behandlung der Lahmheit von Rennpferden / anderen Sportpferden. In der Folge wurde die intraartikuläre Injektion von Hyaluronsäure zunehmend auch beim Menschen eingesetzt. Anfangs standen dabei nur niedermolekulare Hyaluronsäurepräparate zur Verfügung. Durch entscheidende Durchbrüche in der Forschung, insbesondere auch der Synthese solcher Substanzen, gibt es heute neben diesen niedermolekularen Präparaten auch eine synthetische, hochmolekulare Substanz (Handelsname Synvisc), die in ihren biochemischen und schmierungsmechanischen Eigenschaften der Hyaluronsäure in der normalen menschlichen Gelenkflüssigkeit weitgehend entspricht.
Ouelle: rheuma-online

Hüftprothese
Künstlicher Ersatz des Hüftgelenkes.

Hypo...
das normale Maß unterschreitend

Idiopathisch
ohne erkennbare Ursachen entstanden

Indikation
Grund zur Anwendung eines bestimmten diagnostischen oder therapeutischen Verfahrens in einem Krankheitsfall

Kernspintomographie
Auch: Magnetresonanztomographie, MNR. Eine Untersuchung, bei der durch ein starkes Magnetfeld die Atome im Körper in einen anderen Energiezustand versetzt werden. Anschließend springen sie wieder in ihren alten Ausgangszustand versetzt und setzen dabei Energie frei, die man mit der Magnetspule messen kann.

Da die einzelnen Gewebe dabei unterschiedlich angeregt werden und anschließend auch unterschiedlich wieder Energie freisetzen, kann man mit Hilfe einer sehr aufwendigen Computertechnik Bilder erzeugen, die Aussagen über die Gewebe im Körper und teilweise auch über ihren Zustand erlauben. Die Kernspintomographie ist besonders für die Darstellung von Weichteilen geeignet.
Ouelle: rheuma-online

Knochennekrose
Absterben von Knochengewebe

Kontraktion
Zusammenziehung eines Muskels

M.
Abkürzung für morbus = Krankheit oder musculus = Muskel

Magnetresonanztomograph
Verfahren zur Herstellung von Schnittbildern durch den Körper mittels eines starken Magnetfeldes; keine Strahlenbelastung.

Magnetresonanztomographie
bildgebendes computergestütztes Verfahren (MRT)

Nekrose
Absterben von Zellen, Geweben, Organen

Nuklearmedizin
Die Nuklearmedizin ist ein eigenständiges Fachgebiet, bei dem radioaktive Substanzen zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Das Standard-Untersuchungsverfahren in der Nuklearmedizin wird Szintigramm genannt. Ein Szintigramm stellt die Verteilung eines radioaktiven Nuklids im menschlichen Körper bildlich dar. Aus diesen Bildern lassen sich Rückschlüsse auf die Funktionszustände der jeweiligen Organe ziehen, während die Verfahren der diagnostischen Radiologie in der Regel morphologisch orientierte Methoden sind, bei denen also der Aufbau einzelner Organe dargestellt wird. Durch die Verwendung von radioaktiven Substanzen kommt es – wie bei der Röntgendiagnostik auch – zu einer Strahlenbelastung des Patienten. Die Strahlenbelastung szintigrafischer Verfahren liegt allerdings zumeist niedriger, als die der meisten Röntgenverfahren.

Orthesen
orthopädische Apparate zur Stabilisierung, Entlastung Ruhigstellung und Korrektur von Gliedmaßen

Osteitis
Knochenentzündung

Osteochondritis
Knochen- und Knorpelentzündung

Osteodensitometrie
Knochendichtemessung

Osteopathie
allgemein Bezeichnung für Knochenerkrankungen

Osteotomie
Durchtrennen von Knochen mit Meißel und Säge, um Fehlstellungen auszugleichen

Physiotherapie/Krankengymnastik
Pkysiotherapie ist eine sehr wichtige Säule der Therapie des Morbus Perthes. Sie dient zum einen der Vorbeugung, z.B von Bewegungseinschränkungen, Gelenkversteifungen und Fehlstellungen, der Vermeidung von Ausweichbewegungen und ungünstigen Bewegungsmustern.

Zum anderen versucht sie bei bereits eingetretenen Veränderungen dieser Art eine Korrektur mit dem Ziel einer Wiederherstellung der normalen Verhältnisse. Falls sich eine völlige Korrektur nicht mehr erreichen läßt, übt sie möglichst günstige Kompensationen ein.
Ouelle: rheuma-online (mit Änderungen)

Prognose
zu erwartender Krankheitsverlauf

Prothetik
Künstlicher Ersatz von Körperteilen.

Präoperativ
Vor einer Operation.

Pädiatrie
Kinderheilkunde

Rehabilitation
Wörtl. Wiedereingliederung, meist in Form von zusätzlicher Nachbehandlung nach Erkrankungen.

State of the Art - Behandlungstechnik
Dem momentanen Wissensstand nach beste Behandlungsform.

Symptom
Krankheitszeichen

Syndrom
Symptomenkomplex

Synthese
Aufbau, Herstellung

Szintigraphie, Knochenszintigraphie
Eine nuklearmedizinische Methode, bei der eine kurzwirkende radioaktive Substanz gespritzt wird und anschließend mit Hilfe einer speziellen Kamera gemessen wird, wo sich diese Substanz im Körper anreichert. Sie sammelt sich in den Zonen erhöhten Knochenanbaus oder an Orten einer Entzündungsaktivität an und wird so mit Hilfe eines Detektors (einer Art "Radarschirm") dargestellt. Man erhält ein verkleinertes Bild des gesamten Skelettsystems, auf dem die Zonen erhöhten Knochenumbaus oder der Entzündung als starke schwarze Punkte zu erkennen sind.

Eine Knochenszintigraphie wird in der Rheumatologie z.B. eingesetzt, um zu schauen, wo sich im Körper Entzündungsherde befinden. Speziell kann man mit der Knochenszintigraphie unterscheiden, ob eine Gelenkveränderung auf entzündlichen oder nicht entzündlichen Vorgängen beruht . Sie ist kein klassisches bildgebendes Verfahren wie die Computertomographie oder die Kernspintomographie. Diese beiden Verfahren dienen der genauen anatomischen Abbildung, die mit der Knochenszintigraphie nicht möglich ist. Sie ist in erster Linie ein Mittel zu Darstellung des Stoffwechsels, d.h. für gegebenenfalls funktionelle Störungen. Sie ist sehr sensitiv, aber nicht spezifisch, d.h. man kann mit ihrer Hilfe sehr genau feststellen das etwas nicht stimmt, aber man kann nicht genau sagen was.

Autor: Priv. Doz. Dr. med. H. E. Langer, Stephanie Langer
Stand: 29.03.2005

Quelle: rheuma-online » Rheuma von A-Z

Therapie
Behandlung von Krankheiten

Tomografie
röntgendiagnostisches Verfahren, das eine Reihe von dünnen Querschnitten durch das Untersuchungsgebiet erzeugt; heute durch die › Computertomografie abgelöst

Trauma
Verletzung, Gewalteinwirkung in körperlicher und psychischer Hinsicht

Trauma/Traumata
Verletzung durch körperliche oder seelische äußere Einwirkungen

Traumatologie
Teilgebiet der Chirurgie, welches sich mit den Auswirkungen sowie der Therapie und Verhütung von Traumen befasst (Unfallmedizin)

Ultraschalluntersuchung
auch Sonographie

Viererzeichen
Link zu Wikipedia
Kennen Sie weitere Fachbegriffe, die hier noch fehlen? Schicken Sie uns bitte eine E-Mail.

_______________________________________________________________

weiter...