Sie sind hier:

Andere Namen

Was ist der Morbus Perthes

Ursache, Auslöser, Forschung

Wer erkrankt an Morbus Perthes

Klassifikation

Behandlungsarten

Medizinische Fachbegriffe

Ärzte/ Spezialisten

Die Entdecker der Krankheit

Wichtige Hilfen für Sie

Für Ehemalige

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

Was ist der Morbus Perthes

Hüftknochen

Schnittbild der Hüfte


Beschreibung der Krankheit

Morbus Perthes
ist eine Erkrankung des Knochengerüstes im Bereich der Gehgelenke der kindlichen Hüfte. Andere Gelenke werden nicht betroffen.

Morbus Perthes ist grundsätzlich, bei normalem Verlauf selbstheilend und meist nach etwa 2-4 Jahren ausgeheilt. Ob eine Operation nötig wird, kann man erst zum fortgeschrittenen Zeitpunkt sagen. Das muß dann aber der behandelnde Arzt entscheiden.

Wenn der Morbus Perthes ausgeheilt ist, tritt er nicht erneut an dem Gelenk auf und gilt als endgültig ausgeheilt.

Bei normalem Verlauf und guter Heilung bleiben keine störenden Beeinträchtigungen zurück und die Lebensqualität der Kinder ist zukünftig als normal zu bezeichnen.

Wenn allerdings eine Fehlstellung des Gelenkes vorliegt ist oft eine Operation das richtige Mittel, um die bestmögliche Ausheilung zu erreichen und einer frühen Arthrose vorzubeugen.

Gelenkproblematik bei Kindern

Gerade Kleinkinder sind oft noch nicht sehr gut in der Lage, ihre Schmerzen genau zu lokalisieren und zu erklären.

Bei Gelenken, die äußerlich die Entzündung, z.B. Gelenkschwellung oder Ergußbildung (Gelenkerguß), nicht genau erkennen lassen (entweder, weil die Entzündungszeichen nicht stark ausgeprägt sind oder weil das Hüftgelenk der direkten Beobachtung nicht gut zugänglich ist), wird der Morbus Perthes deshalb manchmal nicht rechtzeitig erkannt. Die Kinder schonen dann die betroffenen Gelenke, vor allem bewegen sie sie nicht mehr im vollen Bewegungsausmaß und ermüden schneller.
So kann es zunächst unbemerkt zu einer Funktionseinschränkung und zunehmenden, später nur noch mit großem Aufwand oder gar nicht mehr zu behebenden Gelenkfehlstellungen kommen.

Diese ungünstige Entwicklung wird zusätzlich dadurch gefördert, daß gerade kleine Kinder Funktionseinbußen in einem Gelenk sehr gut durch andere Gelenke oder andere Bewegungsmuster ausgleichen und kompensieren können. Dies führt zum einen zur Fehlbelastung und zum Teil auch zur Überlastung dieser Gelenke, zum anderen zur Angewöhnung von sogenannten Ausweichbewegungen oder von anderen ungünstigen Bewegungsabläufen, beispielsweise unharmonischen Gangmustern, die später nur sehr schwer wieder abtrainiert werden können.

Die Kinder sollten deshalb in regelmäßigen Abständen kinderorthopädisch untersucht werden, außerdem benötigen sie während des Krankheitsverlaufes eine qualifizierte Krankengymnastik in Serien bei einem Therapeuten, der sich mit dem Morbus Perthes auskennt.

Quelle: rheuma-online (mit Änderungen)

Link zu einem Beitrag des WDR
_______________________________________________________________________

Für umfangreiche Informationen fordern Sie bitte hier unser
70 seitiges E-Book
"Wenn Kinder hinken, stolpert das Leben" [158 KB] an.

Weiter...